Wir möchten Ihnen eine
außergewöhnliche, moderne und sehr wirksame Technik der Instandsetzung und Regeneration, das
Pulverkaltspritzverfahren (das s. g. Kaltaufschweißen), vorstellen.
Die traditionellen Techniken vom Aufschweißen verursachen das Schmelzen vom Material und dadurch Strukturänderungen im Basismaterial. Als Folge kann es zur Verformung des zu regenerierenden Elementes und keiner Möglichkeit, die ursprünglichen Eigenschaften wiederherzustellen, kommen. Der Verschleiß von Maschinen und Anlagen kostet die Weltwirtschaft jährlich mehrere Million Dollars. Die Produktionsausfälle wegen Störungen, die Notwendigkeit, die verschleißten Maschinenelemente und -teile auszutauschen, die Zusicherung von richtigen Technologieparametern verringern wesentlich die Leistung von jedem Werk. Um die Reparaturkosten zu senken, wurden Regenerationstechniken entwickelt, die den verschleißten Teilen ihre ursprüngliche Eigenschaften wiederherstellen. Eine davon ist das Regenerationskaltaufschweißen.
Diese Technologie findet eine praktische Anwendung u. a. zur Regeneration von eingeschlagenen oder ausgelaufenen Wellenzapfen:
- Flächen für Lager
- ausgelaufenen Kolbenstangen hydraulischer Zylinder
- verschleißten Gleitflächen und Flächen für Dichtungselemente
Der Zweck des Verfahrens ist, die aufgrund von Auslaufen, Umlagerung, Korrosion, etc. entstandenen Metallverluste an der Oberfläche des Gegenstandes zu ergänzen. Diese Technik erlaubt die Regeneration von u. a.: umlagerten oder ausgelaufenen Wellenzapfen, Achsen, Flächen für Lager, Kolbenstangen hydraulischer Zylinder, Gleitflächen, Flächen für Dichtungselemente sowie die Regeneration von Wellenlaufbahn, u. ä.. Die meisten verschleißten Teile werden verschrottet, obwohl sie regeneriert werden können. Die korrekt durchgeführte Instandsetzung garantiert die Wiederherstellung der ursprünglichen Gebrauchseigenschaften. Das Ergebnis solcher Handlungen sind wesentliche Ersparnisse, da die Reparaturkosten gewöhnlich gering im Vergleich mit dem Wert eines Neuelementes sind. Eine große Auswahl von Werkstoffen, die in diesem Verfahren verwendet werden, ermöglicht die Lösung aller Probleme, die mit der Regeneration von Teilen verbunden sind. Das Pulverkaltaufschweißen-Verfahren wird besonders in solchen Fällen angewandt, wenn die Strukturänderungen des Basismetalls sowie Verformungen der Regenerationselemente nicht zugelassen sind. Die aufgeschweißten Flächen haben Mikroporen und deshalb besitzen gute Selbstschmierfähigkeit. Darüber hinaus haben sie besondere Verschleißfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Erosionsfestigkeit sowie Wischbeständigkeit Metall-Metall mit Presskräften. Das Aufschweißen bewirkt eine exotherme Reaktion, von der die Prozesse des Diffusionsschweißens ausgelöst werden, wessen Ergebnis die Entstehung der Materialverbindung zwischen der ausgeführten Beschichtung und dem Basismaterial ist. Die Beschichtung kann auf allen Metallen bis auf reines Kupfer ausgeführt werden. Ihre Härte (je nach Verschleißgrad, Betriebsbedingungen, erwarteter Verlängerung der Lebensdauer) beträgt von ca. 20 HRC bis ca. 40 HRC. Die beschriebene
Technik der Pulverkaltmetalisierung ermöglicht Ihnen eine wesentliche Verlängerung von Lebensdauer teurer Maschinenteile an.